2004 Südafrika

suedafrika2004

1. Tag/ 19. November 2004

Es geht mit AIR FRANCE von Stuttgart über CDG nach JNB. Wir haben das große Los gezogen und sitzen genau in der Mitte der 4’er Reihe ;-(

2. Tag/ 20. November 2004

Nach dem anstrengenden Flug ging es gleich auf eine Erkundungstour durch die zweitgrößte Armensiedlung (township) der Welt nach SOWETO (SOuth WEstern TOwnships). Wir hatten die Tour bei Jimmy Face2Face Tours gebucht, der Trip dauerte etwa 2 Stunden und brachte die armen Verhältnisse der Menschen dort sehr eindrucksvoll rüber.

Abends übernachteten wir im That’s It Guest House. Da wir sehr hungrig waren, wollten wir noch etwas Essen gehen, doch daraus wurde nichts mehr, denn ein flüchtiger Einbrecher klingelte sturm. Er wollte sich im Haus verstecken, da man von der Ferne schon die Polizeisirenen hörte.Unglücklicherweise waren wir alleine im Haus 🙁 aber es ist zum Glück nix passiert.

3. Tag/ 21. November 2004

Am nächsten Morgen sahen wir uns noch die Hauptstadt von Südafrika PRETORIA an. Es ist eine sehr gepflegte und zumindest tagsüber sichere Stadt. Danach ging es weiter über die N4 nach Witbank und Lydenburg Richtung Sabie Blyde River Canyon. Übernachtet haben wir im sehr gastfreundlichen Serindipity Guest House.

4. Tag/ 22. November 2004

An diesem Tag erkundeten wir dir schöne Gegend des Canyons und sahen unter anderem die 3 Rondavels, Burt Luck Pottholes sowie das verschlafende Western-Städtchen Pilgrims Rest. Hier ist allerdings der wirklich der Hund begraben.

5. Tag/ 23. November 2004

Es geht über das Orpen Gate in den Kruger National Park. Mit einem normalen PKW kommt man gut klar, da die Wege gut ausgebaut sind. Ich glaube zu der Artenvielfalt des Parks braucht man nichts zu sagen, wahrscheinlich die größte weltweit. An diesem Tag sahen wir folgende Tiere:

  • viele Giraffen
  • viele Elefanten
  • Büffel
  • Hippos

übernachtet haben wir im schönen Olifants Camp es ist von allen Camps das schönste. Essen war sehr gut, zum schlafen hatten wir ein einfaches und sauberes Rondavel. Es ist unbedingt notwendig sämtliche Camps im voraus zu buchen, da man in der Regel sonst nur als day-visitor reingelassen wird. Buchungen unter:

Krugerpark

6. Tag/ 24.November 2004

… wir sind immer noch im Kruger, am morgen regnet es leicht, doch nach zwanzig Minuten ist alles vorrüber. Am heutigen Tag sahen wir folgende Tiere:

  • Elefanten
  • Impala
  • Zebra
  • Gnu
  • Warthogs
  • Giraffen

übernachtet haben wir im ebenfalls schönen Camp Lower Sabie, welches im Süden des Parks liegt.

7. Tag/ 25. November 2004

Wir verlassen den Kruger Park über die Crocodile Bridge, das Gebiet hat „a lot of game“. Wir hatten das Glück ein Löwenpärchen am Straßenrand zu bewundern. Übernachtet haben wir in der luxuriösen Grand Kruger Lodge. Nach eher etwas einfacheren Unterkünften wollten wir uns es mal richtig gut gehen lassen.

8. Tag/ 26. November 2004

Fahrtag ist angesangt. Wir verlassen die Lodge früh morgens und durchqueren SWAZILAND ohne Zwischenstopp Richtung St.Lucia wo wir im False Bay Guest House die nächsten 5 Tage verbringen.

9. Tag/ 27. November 2004

Wir fuhren vom False Bay Guest House etwa zwei Stunden nördlich über Mkuze wieder Richtung Grenze / SWAZILAND. Dort befindet sich das noch sehr junge ITHALA GAME RESERVE. Das GR hat eine sehr schöne hügelige Landschaft, auch die Tierwelt lässt nicht zu wünschen übrig, jedoch sahen wir keine Raubkatzen. Abends ging es wieder zurück nach False Bay.

10. Tag/ 28. November 2004

Wieder ging es vom False Bay Guest House sternförmig zu unserem nächsten Act, dem HLUHUWE / UMFOLOZI Game Parc. Der Park ist zweigeteilt, im rechten Teil befindet sich der Umfolozi Park und im linken der HLUHUWE (ausgespr. „schluschlui“). Das Tierreservat ist bekannt für seine große Anzahl von Rhinos („Nashörner“). In den achtziger und neunziger Jahren gab es hier viel Wilderei, bei dem viele Rhinos sterben mussten. Nachdem die Ranger den Schussbefehl auf Wilderer erhalten haben, ist die Wilderei nun verbannt.

Wir hatten den Park über das Ulundi Gate verlassen, dies sollte man tunlichst lassen ! Es dauerte vier Stunden bis wir wieder in St.Lucia waren, die Menschen dort waren auch nicht sehr freundlich und die Straßen eigentlich nur 4×4 tauglich.

11.Tag/ 29. November 2004

Wir fuhren vom False Bay Guest House etwa eine Stunde südlich nach St. Lucia. Dort unternahmen wir eine Bootstour auf dem St. Lucia River und sehen ein paar Vögel, Hippos und Crocodiles. Das ganze ist nicht so spektakulär wie wir uns erhofft hatten. Den Nachmittag verbrachten wir am wunderschönen Strand von Cape Vidal am indischen Ozean. Jedoch ist es sehr stürmisch und ungemütlich, so dass wir nicht lange aushielten.

12.Tag/ 30. November 2004

Wir fuhren nach Richard’s Bay die größte Hafenstadt in der Region und gingen ein bischen auf Shopping Tour.

13.Tag/ 01. Dezember 2004

Wir verliesen das gemüliche False Bay und machten uns auf den Weg Richtung Durban. Dort wollten wir kurz vor den Toren der Stadt noch eine Nacht in einem richtigen „Zulu-Dorf“ verbringen. Es hies Simunye-Village und war der reinste Touri-Nepp, dazu noch maßlos überteuert. Am nächsten Tag sahen wir die gelangweilten Darsteller in Durban auf der Golden Mile in ganz normalen Jeans….

14.+15. Tag/ 2-3. Dezember 2004

Wir machten Durban unsicher besuchten die Golden Mile, den Indischen Markt (eklig) und machten noch ein bischen shopping.

Abends verdorb ich mir so den Magen mit einem Burger, so dass ich die ganze Nacht Reiern musste.

16/17/18/19.Tag/ 4.-7. Dezember 2004

Stark körperlich geschwächt ging es zum schönsten Teil unserer Reise, der Wild Coast nach Port Edward. Dort hatten wir einen 4-tägigen Trail auf Pferden gebucht. Als wir ankamen mussten wir erstmal 1 Stunde am Strand bis zur Pferdestation laufen, bevor der 4 stüdige Ritt bis zum ersten Zelt-Camp begann. Als wir ankamen waren wir total am Ende, abends gab es noch Bab mit einer scharfen Soße, das war richtig lecker und vorallem afrikanisch.

Am nächsten Tag war wieder den ganzen Tag reiten angesagt, aber diesmal mit größeren Pausen, wunderschönen rot-sandigen Dünen und Schiffs-Wracks. Am Abend übernachteten wir in einem wunderschönen Holzhütten-Camp direkt am Meer in einer traumhaften Bucht.

Letzter Tag des Trails: wir machten eine Kanu Tour direkt vom Camp aus zu glasklaren Naturepools. Dort badeten wir erstmal und hatten anschlieïßend ein leckeres barbecue. Nachdem die Mägen voll waren konnten wir die Kalorien nochmal verbraten, indem wir zum Camp zurück rudern mussten.

Am nächsten Morgen ging es zurück zur Ausgangstation, von dort aus machten wir uns direkt auf den Weg nach Winterton in die Drakensberge.

20+21. Tag/ 08-09. Dezember 2004

Mein Geburtstag, wir machten uns auf den Weg zum Amphitheater, ein wunderschöner Gebirgszug in den Drakensbergen ca. 1 Stunde von Winterton entfernt.

Nur wollte das Wetter heute nicht mitspielen und es regnete, so das man die Berge vor lauter Wolken nicht sehen konnte. Wir entschlossen uns aber trotzdem die Wanderung von ca. 5 Stunden zu machen. Der Wanderweg war von hohem nassen Schilfgrass gesäumt, so dass unsere Hosen nach kürzester Zeit durchnässt waren. Wir hielten stand und kamen nach etwa 7 Std. völig entkräftet und durchnässt zum Ausgangsort zurück.

Die Entschïäigung für meinen Geburtstag war abends ein leckeres Essen in Ladysmith, wo wir uns es haben gut gehen lassen.

22. Tag/ 10. Dezember 2004

letzter Tag, es geht über die N3 zurück nach JNB, dabei fahren wir durch den Golden Gate National Parc, das Wetter ist schön und sonnig und Felsformationen beeindruckend…

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